Kanada 2017 – 03.07.

Ich bin jetzt schon hinter Deer Lake. Das ist das Städtchen am südlichen Rad des Gros Morne Nationalparks. Heute ist Pausentag und da das WLAN auf dem Campingplatz nur in 30 m Umkreis vom Empfang existiert und es dort nichts zum Sitzen gibt (alles gerade Baustgelle), versuchte ich es von Tim Hortons Kaffeehauskettenladen aus. Aber dann wurden die Wolken immer dichter und ich musste zurück zum Campingplatz eilen, um nach meinen Sachen zu sehen. (Habe ich das Zelt richtig zugemacht? Natürlich…)  Da war ich dann von 17 Uhr an im strömenden Regen in meinem Zelt gefangen… Am Abend zuvor traf ich dort Hélène, Daniel und France aus der facebook Biking across Canada-Gruppe. Interessant, wenn sich Virtuelles zu Realem wandelt.

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Zwei von ihnen  werde ich möglicherweise wieder treffen, da wir die gleiche Strecke fahren.

Jetzt erst einmal Bilder von der stürmischen Viking-Route und vom Gros Morne Nationalpark letzte Woche, die ich aus technischen  Gründen  bisher nicht hochladen konnte.

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Immer wieder gibt es kleinbe Fischersiedlungen an der Westküste.

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Am Greenpoint

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Am Greenpoint

 

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Blick vom Lookout bei Woodypoint im Gros Morne

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Bei Woodypoint

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Die Table Mountains im Gros Morne

 

Inzwischen bin ich auf dem sich durch das Land schlängelnden Trans Canada Highway, kurz TCH, unterwegs und suchte nach einer Quartiermöglichkeit. Der Campinglatz, den ich ansteuerte, existierte nicht mehr. Wagemutig durchstriff ich dennoch dessen Terrain, von einer angeblichen Überwachungskamera bedroht. Nein, es waren nur Bremsen, die sich auf mich stürzten aus Mangel an Campinggästen.  Aber kurz davor war doch eine kleine Siedlung an einem See, dem Birchy Lake. Ich dachte dann ich frage da mal, ob ich da vielleicht in jemandes Garten mein Zelt aufschlagen könnte. Gesagt getan. Alte Dame Nummer 1 schaute mich zweifelnd an und stimmte dann zu, „da oben auf der anderen Straßenseite vor dem graugrünen Häuschen“, das gehöre ihr … aber die Zustimmung klang mehr wie ein „Wenns denn sein muss“. Ich baute mein Zelt auf und wenig später tauchte alte Dame Nummer 2 auf. Was ich denn auf ihrem Grundstück zu suchen hätte. Ich beruhigte sie und erklärte ihr, dass die Dame von Gegenüber gemeint hätte … kurz und gut, nachdem ich versichert hatte, dass ich keine Spuren hinterlasse und am nächsten Morgen verschwunden sein werde, durfte ich bleiben. Und dann, am nächsten Morgen tauchte ein weiterer Nachbar auf. Ob ich nicht Lust auf eine warme Dusche und ein Frühstück hätte? Ich war überrascht und sagte natürlich nicht nein:

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Das sind Wayne und Betty Hann vor ihrem Sommerhaus.

Bei der Gelegenheit erfuhr ich, dass Dame Nunmer 1 und Nummer 2 Schwestern, aber verfeindet sind und schon seit Jahren nicht mehr miteinander redeten. Das Grundstück gehört aber Nummer 2. Und jetzt, einen Tag später und so früh, dass mir niemand das WLAN streitig machen und ich endlich Bilder hochladen konnte, hab ich Hunger und …. Fortsetzung folgt. Noch 500 km bis Saint John’s.

Veröffentlicht in: Blog

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