Kanada 2017 

04.06. 2017 Die ersten Tage

Ankunft

Nach einem ruhigen Flug traf ich vorgestern in Montreal überpünktlich mittags ein und bekam nach kurzem Warten mein Gepäck unbeschädigt in die Hände. Nach einer Stunde hatte ich soweit alles wieder geordnet, also das Fahrrad abfahrbereit zusammengesetzt und mit den Fahrradaschen bestückt. Ich versuchte, meine Gastgeberin Jackie über Skype und das WiFi im Flughafen zu erreichen, aber es klappte nicht. Also erst mal zu La Source, den Laden der SIM Karten der verschiedenen Gesellschaften anbietet. Ich hatte mich, nach gründlichen Recherchen in Vorab schon füt Bell entschieden, aber der Angestellte fühlte sich außer Stande, mir genau DAS zu verkaufen, was ich brauchte und empfahl mir den anderen Laden in nächsten Einkaufszentum ein paar Kilometer weiter. (In Kanada kann ich sowas leider nicht über das Internet im Vorfeld bestellen und bezahlen, da keine Gesellschaft ausländische Kreditkarten akzeptiert, wenn ich nicht persönlich vor einem Händler stehe und sofort bezahlen kann.) So bleiben nur diverse Prepaid Angebote, mit unterschiedlich umfangreichen Daten Add-On’s. Ich besaß ein ausgedrucktes Chatprotokoll, in dem mir eine Miss Emily von Bell erklärte, was mir zusteht, nämlich 5 GB Daten für 50 $, angeblich. So, nun die Jungs in nächsten Bell verteibenden La Source-Store staunten mich wie ein Alien and und fingen völlig uninformiert an, erst mal im Internet zu recherchieren. Es kostete mich einiges an  Anstrengung ruhig abzuwarten. Mein Chatlog – hier steht die Lösung, Jungs – schien sie nicht zu überzeugen. Nach einer halben Stunde hatte ich endlich die SIM Karte mit 2 GB Daten add-on, für einen Monat. (Nun ja, der SMS von Bell zufolge gilt das Ganze bis 2018 …) Das alles für 86 $ (z.Zt. etwa 56 €). Also auf zu Jackie, d.h. 17 km mit dem Rad durch ein wirres Geflecht von Nebenstraßen (der einzige gerade Weg in ´die Stadt ist eine Autobahn und für Fahrräder nicht zugelassen).  Ich hatte mir den Weg vorher im Navi einprogrammiert und von daher kaum Orientierungsprobleme, teilweise aber schrecklich schlechte schlaglöchrichge Straßen, die volle Konzentration erforderten. So schlimm hatte ich es von 2015 nicht in Erinnerung. Endlich, ca 17 Uhr war ich am Ziel. Geschafft. K.O. Jackie hatte wieder einen Siebten Sinn un kam genau im richtigen Moment die Treppe herunter. Jetzt alles, einchließlich Rad, in den 2. Stock über eine enge, gewundene Treppe hinauf schleppen. Und nicht gleich Schlafen gehen, davon wird abgeraten nach Transatlantikflügen gen Westen, dann klappt es mit dert Anpasssung schneller.  Jackie lud mich zum Essen ein, anschließend zeigte ich ihr noch meine Skandinavien Bilder und um 21 Uhr konnte ich nicht mehr …

Hier geht es hinauf zu Jackie

Am nächsten Tag musste ich meine Ausrüstung vervollständigen, denn Gaskartouchen für den Kocher darf ich nicht im Flieger mitnehmen. Und Bärenabwehrspray gibt es nur in Kanada. Also los zum Ausstatter MEC, 12 km quer durch die Stadt. Mein Navi  leitete mich prompt über den Mont Real statt drum herum und oben quer durch die Kathedrale aus Beton.

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Ich ignorierte die Aufforderung und ging zu Fuß hinein.

Zum Glück ging es anschließend bergab 🙂
Jackie war an diesem Tag mit ihrem Freund in den Bergen und kam erst am nächsten Morgen. So hatte ich Montreal für mich, da ich aber durch den Jetlag übemüdet war, beschränkte sich meine Neugierde auf Downtown.

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Blick von Jackies Balkon

 

 

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Downtown Montreal

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Montreal ist eine Multikultimischung, dir Gegend um die Rue St.Catharine erinnerte mich an Manhattan rund um Greenwich Village, aber auch an Straßen in Kreuzberg. Unzählige kleine Läden, Cafes und Restaurants. Daneben gleich Luxusausstatter, Massagesalons und die üblichen Kettenläden in friedlichem Nebeneinander.

Soweit für heute.

 

Veröffentlicht in: Blog

2 Gedanken zu “Kanada 2017 

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